Samstag, 2. Februar 2019

Die Größe eines Herzens

Ein Jahr intensive Trauerarbeit liegt nun hinter mir.

Nicht, dass es keine Feste, Freude, Leichtigkeit gab...
Ein Jahr intensives Leben mit allen Schatten und Sonnen.

Ich bin meinen Schatten
sehr nah gekommen -
kein wegrennen,
ausweichen, verdrängen.
Kam die Welle...surfe sie!

Viel habe ich ausgelotet...
Tief getaucht!

So ist eine sehr präsente Klarheit und weiteres
Bewusstsein entstanden.
Ich bin mir so nah, wie nie zuvor
in meinem Leben! Mit MIR...bei MIR!

Vor einiger Zeit war da noch die Frage:
„Ist mein Herz, meine Liebe so groß,
dass ALLES darin Platz findet?“

Heute kann ich sagen „Ja!“

Und vertraue nun, dass sollte es
irgendwo in meinem Herzen wieder
eng werden, ist es ein weiteres Wachsen
und es wird noch größer...

So trage ich einen strahlenden Regenbogen
in meinem Herzen und erfreue mich an jedem,
der auch alle Farben in sich vereint. 🙏🕉



Mittwoch, 9. Januar 2019

Glückseligkeit


Mein Geschenk an mich heute...
einmal „durch den Schrank“
und im Winterwonderland phantastische
Augenblicke verlebt.
Welch Wunder die Natur...das Sein!!!
Und welch Freude meinen vierbeinigen
Begleiter mit seiner Lebensfreude zu
Genießen...Springen und Flitzen nach
Schneebällen...mein Herz ist tief erfüllt!
Leben in seiner ganzen Fülle...
Heißt plötzlich lässt neben uns ein Baum los
und bricht komplett unter der Last
des weißen Traumes zusammen...
Im Leben findet IMMER ALLES
gleichzeitig statt...
Danke,
dass ich mir dessen bewusst sein kann 🙏🕉

Samstag, 5. Januar 2019

Richtig oder falsch...

Schon mal nen Flug gebucht
und dann festgestellt...
„oh, das ist die falsche Insel“?

Wie sagt Marc Uwe Kling mit seinem
Känguru so schön: „Richtig...Falsch...
Das sind doch bürgerliche Kategorien!“


Bin nun also gespannt,
wo mich dieses Abenteuer hinführen wird.
Am Ende wird es immer „richtig“ 😉
Auch weiß ich nun,
derlei Aktionismus nicht an einem Schwendtag!
So kommt eine weitere Erfahrung in meine
Lebensschatzkiste und beim genauen Betrachten,
sehe ich meinen wahren Reichtum!
Ich bin Erfahrungsmillionärin 🙃🙏🕉


Freitag, 4. Januar 2019

Go with the flow

Dieses Jahr
hat Geschwindigkeit...wow!!

Heute morgen noch
bei einem genussvollen Spaziergang
durch den Wald...
hat mich der Sog der Tiefe mit voller
Breitseite erwischt.
Im Schleudergang nochmal
Erinnerungen wachgerufen
und in Wut und Trauer durchgerüttelt
während GLEICHZEITIG eine tiefe Dankbarkeit über dieses Glück
im Schnee mit meinem Vierbeiner zu spazieren nach meinem Herzen griff...
die Tränen liefen und es war mir nicht mehr möglich zu Differenzieren....
Da war ALLES!! Unendlich dankbar für die pure Fülle an Emotionen!!

Kaum zwei Stunden später...mitten im Leben der „Welt des Alltags“
durfte ich die Erfahrung machen, was passiert,
wenn richtig viel Geld plötzlich weg ist.

Auch hier zog es mich binnen Sekunden durch viele Ebenen,
Welche mir soviel Erkenntnisse brachten, dass ich nun weiß:
Ich kann sehr schnell Geld verdienen...wie auch verlieren.
Was der eigentliche Gewinn ist, den ich immer machen kann,
ist der einer tiefen Erfahrung...die ist es auch, die ewig ist...
Jay! 🕉


Montag, 31. Dezember 2018

Abschied...

Ich verabschiede mich von weiteren
alten Häuten der Enge, Starre und Härte...
Jenen Stimmen, die sagen:
„Das macht MAN nicht!“
... „Das darf MAN nicht!“
und heiße meine eigene Entscheidung willkommen.

Ich verabschiede mich von Menschen,
die in ihrer Unbewußtheit bleiben wollen
und so immer wieder sich selbst und andere verletzen.
Ich respektiere diese...ihre Entscheidung sage leb wohl!
Denn ich weiß heute, dass ich niemanden retten kann,
helfen kann, der nicht bereit ist, seinen Schmerz zu betrachten.

Ich verabschiede mich von Umständen und Situationen,
welche für mich mißachtend sind, die ich ändern kann...
wahre meine Grenzen und übe mich somit in Selbstfürsorge...
wissend ich muss niemanden gefallen, außer mir selbst.

Ich verabschiede nicht von alten Häuten der Ohnmacht,
denn heute ist mir sehr bewusst, dass diese nur entsteht,
wenn ich denke, ein anderer müsste mich schützen...
ein andere sollte doch jetzt etwas tun...
Nur ich kann mir selbst die Hand reichen und
die Liebe geben, welche ich im jeweiligen Moment brauche.

So bin ich all jenen dankbar,
welche mir bis hierhin Lehrer waren.
Auch mir selbst!...da ich immer wieder aufgestanden bin
und erst dadurch das Erkennen möglich war.

So lasse ich einige weitere Häute in diesem Jahr zurück
und sage DANKE!!



Samstag, 29. Dezember 2018

Mondenschein...



...der Tanz durch das Jahr 2018...
Ich habe mit meinen tiefsten Ängsten getanzt...
bin tief gestürzt und wieder aufgestanden...
stehe noch mit meiner Trauer und meiner Freude Hand in Hand.

Im Tanz mit dem Leben war ich mir noch nie so nah und verbunden...
gerade dann, wenn mein Gegenüber mich nicht versteht.
„Mit mir sein“...ist mein Motto geworden!

Alles hat seine Zeit!
Die Zyklen der Sonne, wie die des Mondes.
Noch steh ich im Mondenschein...
und die Dunkelheit ist mir eine vertraute Gefährtin geworden.
Was nicht heißt, dass meine Seele verlernt hat in der Sonne zu tanzen!!
Doch alles hat seine Zeit und diese schenke ICH MIR!
Wenn es Zeit ist aus dem Dunkel des Mondes zu treten,
wird mich mein Inneres leiten...

So geht ein Jahr des Mondenscheins zu Ende
und zeigt sich mit dem abnehmenden Mond nochmal
im tiefsten Dunkel...ich stehe und werde es umarmen!
Om shanti 🕉


Sonntag, 23. Dezember 2018

Besinnliches Sein...

...oder die Jagd nach dem Sein??

Als mein Blick und meine Aufmerksamkeit heute morgen auf den Lauf eines langsam fließenden Baches fiel und dort hängen blieb...ich die sanfte Kraft des dahinströmenden Wassers wahrnahm,
wurde mir wieder einmal fühlbar klar...wie sehr wir Menschen uns verlaufen haben.

Dieses Wasser...es ist!
Dieses Wasser muß nichts...es ist schon.


Es schafft nichts, produziert nichts...es ist.
Dieses Wasser muß sich nichts beweisen...es ist.
Dieses Wasser muß sich nichts verdienen...es verdient alles...es ist alles.

Es ist, was es ist...ein wunderbarer Ausdruck des Göttlichen!
Und in diesem wunderbaren Ausdruck schenkt es sich aus sich selbst heraus.

Wir Menschen meinen erst etwas schaffen zu müssen, um uns etwas zu verdienen.
Wir wollen es uns und anderen sehr häufig beweisen, dass wir es wert sind.
Wir denken, wir müssen etwas leisten, tun...um sein zu können.

Doch wind wir nicht genauso ein wunderbarer Ausdruck des Göttlichen, so wie wir sind?
Warum also etwas sein müssen...