Samstag, 18. Mai 2019

Die Mondin lädt ein...


Die Mondin lädt ein loszulassen.
Was darf gehen?
Was bin ich bereit zu erlösen?
Was in mir stirbt?

Der Tanz mit dem Ego...
Es hat stets Angst, aufgegeben
zu werden...sich aufzulösen...
nicht mehr sein zu dürfen.
Weit verzweigt sind seine Wurzel
im Wald des menschlichen Seins.

Wenn sich Freude eintrübt,
weil Wolken von Schmerz und Leid
aufziehen, dann sind diese Wurzeln
gierig auf jenes Nass. Sie verzehren
sich danach und das Spiel der
Selbstkonzepte beginnt.
Glaubenssätze, die uns zwischen Urteil,
Abwertung und Zweifel gefangen
halten und noch mehr Schmerz erzeugen.

Ich entscheide mich aus weiteren
Kreisläufen jener Selbstsabotage
auszusteigen und vergebe mir und
meinem jeweiligen Gegenüber.
All jenen, welche so freundlich waren,
mir die Chance einer Erkenntnis zu
schenken.
Dies, liebe Mondin, bin ich bereit in
weiteren Tiefen sterben zu lassen...
In Dankbarkeit!
Namaste ***




Samstag, 11. Mai 2019

Berührt sein...













Wir können nur tief
Berühren, wenn wir
uns selbst tief berühren!

Sagst Du ja zu Dir - ganz?
Bist bereit Dein Innerstes
nach außen zu tragen, zu teilen...
Deine Angst, Deine Freude,
Deine Tränen, Dein Lachen...
was Dich tief im Herzen bewegt?
Deine „Wahrheit“... ohne Dich
klein zu machen, zu rechtfertigen,
etwas zu relativieren...?
Heißt nicht „Anti“ zu sein,
eher im Gegenteil ...schenkst Du
Dir den Raum, kannst Du diesen
auch einem anderen schenken.
Kannst beide Grenzen stehen lassen!
Und...gerade dann, kann plötzlich
etwas miteinander schwingen...
Namaste 🙏

Sonntag, 5. Mai 2019

Fülle...













Sich die Fülle erlauben...
Die Fülle entsteht für mich
durch die Annahme des Todes,
welcher für alle Formen des
Schmerzes steht.
Nehme ich diesen an, überschreite
somit seine Schwelle, löst sich
jegliche Form der Trennung auf.
So bin ich bereit die Fülle ganz
zu empfangen.
Was ein Gefühl tiefen Friedens
in sich birgt.
Das „Muss des Schaffens“ hört auf
und der Zustand des Seins kreiert sich.
Aus dem Sein entsteht das Schaffen,
welches wirklich sein möchte 😉
von selbst...Namaste 💞🙏

Samstag, 4. Mai 2019

Die Schwelle des Todes...












Wie viele Tode sterben wir in einem Leben?

Wir häuten uns mit jedem Schritt auf unserem
persönlichem Wege.
Manche dieser Häute sind wir dankbar hinter uns zu lassen,
wie Ballast abwerfen, um Aufsteigen zu können
einem Heissluftballon gleich.
Andere geben wir nur sehr widerwillig her.
Im Moment des grössten Widerwillens,
des grössten Widerstandes und dessen langsamen
Annehmen findet der Tod statt.

Jener Tod des Ichs.
Das Ich, welches uns an den Glauben der Dualität
bindet und somit immer wieder neu vom Empfinden
der Verbundenheit trennt.

Verbundenheit ist für mich ein Ausdruck von Leben.
In der Verbundenheit, im Kontakt mit mir schenkt sich
mir die Verbundenheit mit einem Gegenüber, mit Dir.

So sind der Tod und das  Leben plötzlich der Ausdruck
ein und desselben...und die Schwelle des Todes führt
direkt ins Leben. Namaste*



Dienstag, 30. April 2019

Beltane...der Tanz von Anima und Animus












Beltane, die Frühlingsgöttin beehrt
uns mit ihrer Kraft und schenkt
uns die Nacht der Freiheit.

Frauen und Männer trafen sich
und gaben sich ihrer Lust hin.
Jener Lust, die die Schöpfung-
das Entstehen von Leben bereit hält:
dem Frühling.

Für mich stellt sich hier die Frage:
Wie begegnet meine Anima,
meine innere Frau dem Mann
in mir, Animus? ...und umgekehrt?
Gebe ich beiden ihren jeweiligen Raum
in meinem Leben?
Und ehre ich ihre Fähigkeiten?
So dass ich der Schöpfung diene...
Welche Motive tragen sie in sich?
Und vor allem, wie sieht ihr
Akt der Verschmelzung aus?

Wenn Anima und Animus in mir
achtsam und kraftvoll Schöpfung gestalten,
webt sich dieser Faden in den Stoff
meines Lebens...Und auch Deines.
Drum tanze ich heute in mir...mit mir.
Namaste 🙏


Sonntag, 21. April 2019

Auferstehung









Wie oft in
unserem Leben
stehen wir auf...
Nach jedem Fall,
nach jedem Tief
haben wir die Wahl:
Liegen bleiben oder
„Auferstehen“.

Für mich fühlt sich
dieser Prozess
der „Auferstehung“
mit jedem Zerbrechen
in mir immer freier an.
So viel was in uns
schwingt und sich nach
Erlösung sehnt.

Wieder einmal Zeit,
die Einladung des Lebens
anzunehmen ...
nach Tagen der tiefen
Schau und Stille...
Loslassen und „sterben“
ist es Zeit, die Fäden
des Lebenstanzes
neu zu Flechten und sich
dem Klang hinzugeben.

„Talitakumi“
- steh auf Mädchen und Tanz!

Ja...immer wieder...
immer mehr gern...immer lieber!
Ich spüre den Klang meiner Zellen
und folge dem Schlag meines Herzens - dankbar 🙏


Montag, 15. April 2019

Die Kraft der Polarität

Vom Kopf vollkommen klar:
Wir leben ständig zwischen
zwei Polen. Himmel und Erde,
Tag und Nacht, Sonne und Mond...
Doch lass mal das Gefühl dazu
kommen...Angst und Vertrauen,
Wut und Gelassenheit,
Widerstand und Annahme,
dann verliert sich diese Klarheit
häufig sehr schnell.

Osho sagte:“Angst wohnt in den Randbereichen,
Vertrauen und Liebe in der Mitte.“

Solange wir also ausschließlich im Randbereich -
auf der Oberfläche schwimmen und keinen Anker
in die Mitte gelegt haben, verlieren wir uns mit
jeder Aufgabe/ Herausforderung die uns das Leben
schenkt 😉 viel wahrscheinlicher im Feld der
Verwirrung, welches dann noch mehr Angst kreiert.
Je eher es mir gelingt diesen Grundsatz in
herausfordernden Situationen anzunehmen
und mit ALL meine Gefühle zu LEBEN umso
kraftvoller kehre ich aus solch einem Prozess
zurück! Om shanti 🙏🕉