Donnerstag, 9. Januar 2020

Mein Herz

💞 Dieser treue Begleiter...

Wie schwer musste es
in letzter Zeit tragen
...zu schwer.
HĂ€ufig ist es gebrochen.
Ungehört seine Sehnsucht.
Aus dem Takt gefallen,
den eigenen Rhythmus
verloren...

Öffnen wir unser Herz,
wird alles wach, was wir
an Verrat, EnttÀuschung,
ZurĂŒckweisung und...
je erfahren haben.
Tun wir es nicht,
weben wir eine Schicht
nach der nÀchsten,
gleich der Rosenhecke
um das Schloss des
schlafenden Dornröschen
und werden immer Àrmer
an MitgefĂŒhl.

MitgefĂŒhl wandelt sich
dann in HĂ€rte, die wir
gegen uns selbst und
andere einsetzen,
um nur ja nicht in den
Kontakt mit unseren
GefĂŒhlen zu kommen.

„Mein Herz tanzt...und jedes
MolekĂŒl bewegt sich...“ singt Mia.



Ein Gewinn des Dramas
meiner Kindheit ist,
dass ich mir geschworen
habe zu LEBEN!
Dies ist gleichgesetzt mit
LIEBEN!!! 💓💓💓

So heile ich mein Herz
und das meiner Ahnen
im Tanz des Lebens
mit der Liebe...
Lass mich berĂŒhren,
weine, schreie, zittere,
singe, lache, springe...liebe.
Erfinde mich und die Liebe
immer wieder neu...

Und wenn das Herz,
wie dieser Tage mal
wieder zerbrochen ist...
Weiß ich, es kommt der Moment,
da ich wieder aufgestanden bin
und Schritte auf dem Weg
zu MIR gegangen bin...

„Mein Herz tanzt... und jedes
MolekĂŒl bewegt sich...“ đŸŽ¶

Sonntag, 5. Januar 2020

Sein...

Seit langem keine so
dunkle Zeit mehr durchlebt...
so getrennt von mir selbst,
in gnadenlose Tiefe gefallen.

Abgeholt und wieder losgelassen,
die Hand gereicht und wieder
weggezogen.







Heute gegen Ende der RauhnÀchte
kann ich mich wieder selbst in
den Arm nehmen und beginne
noch tiefer zu sehen, zu erkennen.

Durch all die Schattenschichten
hindurch gefĂŒhlt und beobachtet,
ein Abholen...und sehen, dies ist
wahrhaft Liebe.
Die grĂ¶ĂŸte Liebe, welche wir uns
vielleicht selbst schenken können.

Wahrscheinlich hĂ€ltst Du mich fĂŒr
verrĂŒckt und ja, ich stimme Dir zu.
Denn, um zu sehen muss Mensch
aus der Mitte fallen, abrĂŒcken von
jener Balance...sich ver-rĂŒcken.

Wir beschwichtigen zumeist,
reden es uns selbst schön,
lenken uns ab, vermeiden.

Vorwiegend vermeiden wir
das FĂŒhlen!
Denn dies fĂŒhrt uns tief durch
die Schichten zum Kern.
So trennen wir uns von unseren
Empfindungen, GefĂŒhlen...
Verstecken uns mehr und mehr
und empfinden dann Scham und
Schuld, wenn uns tatsÀchlich
einmal jemand sieht.
Paradoxerweise ist es genau das,
was wir uns sehnsĂŒchtig wĂŒnschen.

So sehe ich jetzt, dass in meiner
Erlaubnis an mich selbst, dass
grĂ¶ĂŸte Geschenk liegt, was Mensch
sich geben kann.
Das Sein ohne EinschrÀnkung!
Ohne Ablenkung...mit einem:
„Hey, Du bist ok mit all dem
Schmerz, der Wut, der Angst...!“
Es muss nichts getan werden,
kein Pflaster drauf!!

Das Tun besteht im Lassen.
Das ist Liebe ❤️


Freitag, 3. Januar 2020

E-Motion

„Das Ganze ist mehr
als die Summe seiner Teile.“
Aristoteles









Wir sind geistige,
wie auch materielle Wesen.
Und dazwischen, in jenem
Undefinierbaren, nicht
greifbaren Raum, schwingt
es nicht weniger, als in jenem
fĂŒr uns (be-) greifbaren Raum.

Alles schwingt, ist in Bewegung.

Ein Gedanke bewegt uns,
dazu kommt ein GefĂŒhl
und „die Maschine“ lĂ€uft.
Diese Wechselwirkung
bewegt uns durch unser Leben,
bewusst oder unbewusst.
Nur, dass wir ganz selten neue
Gedanken denken.
Und das ist das eigentliche
Trauerspiel fĂŒr uns,
da wir somit auch meist sehr
Ă€hnliche GefĂŒhle kreieren
und manches Leben seine
Form nie wirklich Àndert.

E-Motion ist Energie
in Bewegung!

Die Frage:
Lasse ich mich von
diesem Schwingen...
dieser Energie bewegen?

Oder halte ich fest,
wo es gerade so schön ist...
geh nicht weiter,
weil es Neuland ist und
Unsicherheit bedeutet.

Meine GefĂŒhle bewegen
mich aufs Äußerste und
ich möchte es nicht anders!!
Auch wenn es zuweilen
heißt auf einen Eisberg
aufzulaufen, durch die
dunkelsten TĂ€ler zu wandern...
so passierst es genau hier,
in jenem Grenzgang mit Wut,
Verzweiflung, Ohnmacht,
dass  die Ketten der Angst
gesprengt werden und neues
gedankliches Keimgut
geboren wird.
So wird meine Welt immer
grĂ¶ĂŸer, bunter und lebendig...
und das LIEBE ich!!!
Denn genau dort kann ich
dieses gewaltige GefĂŒhl
dann auch empfangen...

Liebe
💓💓💓


Mittwoch, 1. Januar 2020

Deine Party

Dieses Leben
ist Deine Party!

Wenn wir nicht genau
hinsehen, veranstalten
diese Party jedoch andere.
Wenn wir nicht genau
hinhören, tanzen wir
im Rhythmus eines anderen.



Alles beginnt mit einer
Entscheidung!
Gleich ob diese bewusst
oder unbewusst getroffen
wird.
Alles was auf dieser Party
passiert ist das Resultat
von

Entscheidungen!
Deinen Entscheidungen!!

Wir können viele WĂŒnsche,
Visionen, TrÀume in uns tragen,
ohne eine Entscheidung werden
sie nicht lebendig...

Mögen Deine bestehenden und
kommenden Entscheidungen
aus dem Herzen kommen und
Deine Party zur Entfaltung
Deiner Liebe und
zum Frieden beitragen.

Ich tanze mehr und mehr
nach dem Beat meines Herzens!!

Om shanti 2020 💓💓💓


Bitte verzeih...

Bitte verzeih mir!

Du,
mein mĂ€nnliches GegenĂŒber...



Verzeih mir,
wenn ich mich Dir versagt habe
und dann Dich eines Versagens
beschuldigt habe.

Bitte verzeih mir, dass ich Dir
meine Hingabe verweigert habe...
da ich sie mir selbst verweigert
hatte und dem Leben noch
kein Vertrauen schenken konnte!

Bitte verzeih mir, meine
UnfÀhigkeit Dich abzuholen...
da ich noch unfÀhig war,
mich selbst abzuholen.

Verzeih mir meine Abweisung!
Da auch in mir noch der
Schmerz von EnttÀuschungen
und ZurĂŒckweisungen wĂŒtete
und mich von der WĂ€rme
meines Herzens entfernte.

Bitte verzeih,
dass ich Dich stehen ließ...
da auch in mir noch die Trennung
ihr Zepter geschwungen hat.

Verzeih mir, dass ich Dir Wachstum
verwehrt habe, da ich mich stÀndig
meiner eigenen FlĂŒgel beraubt habe.

In meinen dunklen Stunden,
der Reise durch meine TĂ€ler...
kann ich dies Erkennen und
im Annehmen und FĂŒhlen
meines eigenen Dunkel,
schenke ich mir jetzt ein
weiteres Mal den Raum
der Farben des Lebens und
die Hingabe schenkt mir das
Lassen der Schuld, welcher
ich mich geopfert hatte.

So spreche ich mich
und Dich frei 💞

Erinnere mich wieder,
wer ich bin!

Hari Om Tat Sat 🙏


Samstag, 28. Dezember 2019

Die Liebe und der Tod

Oder der Tod und
die Liebe...







OberflÀchlich betrachtet
erscheinen diese beiden
zwei ganz verschiedene
PhÀnomene zu sein.
Doch in der Tiefe
sieht das anders aus.

Wenn ich mich fĂŒr die
Liebe öffne, tue ich dies
ganz. Mein tiefstes Inneres
tritt empor und beginnt sich
Schicht um Schicht zu entblĂ¶ĂŸen.
Mit jeder Schicht hÀute ich mich.
Dieses HĂ€uten bringt alte Narben,
Verkrustungen zu Tage und
weicht sie auf. Manchmal gleicht
es mehr einem Reißen. Schmerz...
Ja, ich könnte hier aufhören und
mich zurĂŒck ziehen...wieder alles
unter sicheren Verschluss bringen.
Doch weiß ich, damit tritt keine
VerÀnderung ein.
So öffne ich mich noch weiter
und brauche dann zuweilen
„Erste Hilfe“, da es die Schichten
zerschmettert.
Genau das ist der Moment der
Begegnung mit dem Tod.
Hier gibt es kein zurĂŒck,
keinen Halt, keine Sicherheit.
Nur „Ja“ oder „Nein“,
ein bisschen geht nicht!

So sterben wir in der Liebe
wie mit dem Tod...
und mit jeder Haut, jeder Schicht
haben wir uns weiter gewandelt.

Bist Du bereit zu lieben?

Namaste 🙏



Dienstag, 24. Dezember 2019

Die Weihnacht im Herzen

 
Die Weihnacht finden wir
nicht im Außen.
Sie findet weder im Schmuck
und Leuchten des Baumes,
im Bratenduft und Zimtaroma
noch im festlichen Gewand
und Kirchenbesuch statt.

Die Weihnacht tragen wir
im Herzen und nur dort
finden wir sie.

Vieler Dramen erinnere ich
in Kindertagen, da alle in
ihrem Inneren so unglĂŒcklich
waren und versuchten ĂŒber
den Ă€ußeren Glanz und
Tradition die Weihnacht
zu feiern.
Es zerbrach immer wieder
aufs Neue und mir wurde
mehr und mehr schmerzlich
deutlich, dass dieser Ausdruck
der Weihnacht nicht deren
Essenz, Bedeutung ist.

Viele Jahre vergingen und
auf meinem Weg zu mir
wurde mir dann ganz bewusst,
was die Weihnacht ist.

Die Weihnacht ist die tiefe
Verbundenheit mit dem
göttlichen. Somit können wir
diese nur erfahren, wenn wir
„connected“, verbunden sind.

Ich liebe diese Zeit seit vielen
Jahren sehr, da sie uns durch
die Christuskraft einen
leichteren Zugang zu jener
Verbundenheit schenken kann.
Die Kraft, der Ausdruck
Christi ist diese göttliche
Verbundenheit in Reinform,
somit reine Liebe, MitgefĂŒhl
und Gnade.

Da ich mich nun das dritte
Jahr zu genau dieser Zeit in
einem tiefen Zustand der
Trennung wiederfand, war
mir die Weihnacht sehr fern.

Doch haben mir diese Prozesse
viele weitere Schichten der
Trennung in MIR aufgezeigt,
so dass ich genau heute hier
MIT MIR, All-Ein sitze und
ein weiteres Mal die tiefe
Verbundenheit der Weihnacht
in meinem Herzen empfange.

Welch große Gnade!!!! 🙏